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Die Technik ist uns immer einen Schritt voraus. Gefühlt täglich kommen neue Technologien auf den Markt, die uns versprechen das Berufsleben einfacher zu machen. Ein Versprechen, das in den meisten Fällen leider nicht eingehalten wird. Eine Vielzahl der neuen Entwicklungen stellt sich einfach nur als wenig sinnvolle Anschaffung für viel Geld dar und wird schlussendlich im Berufsleben nicht genutzt. Im heutigen Beitrag möchten wir dir jedoch eine Möglichkeit vorstellen, wie du mithilfe von IoT positive Transformationen in der Lieferkette schaffst, beziehungsweise wie du die IoT-Technologie am besten in dein Business integrierst.

Was versteht man unter IoT? 

Auch wenn du vielleicht immer auf dem neuesten Wissensstand bist, wenn es um neue Weiterentwicklungen in der Unternehmenswelt geht, kann es durchaus sein, dass das Thema IoT gerade hinaus an dir vorbeigegangen ist, oder du dich nie näher damit beschäftigt hast. IoT steht für „Internet of Things“, also zu Deutsch „Internet der Dinge“ und wird heute nicht nur gerne in Büros genutzt, sondern auch immer öfter in Alltagsgegenständen verbaut. Mittlerweile findet IoT eine immer größere Nutzungsfläche, weshalb es nicht bei den Alltagsgeräten, wie zum Beispiel Mobiltelefonen oder Fahrzeugen bleibt. Unter anderem in der Flugfahrt, – und Ölindustrie findet das Internet der Dinge schon längere Zeit seinen Nutzen. 

IoT bildet mit verschiedensten Geräten, die einen Internetzugang aufweisen können, ein Netzwerk, welches Daten zur Weiterverarbeitung an eine Cloud übermittelt. Nachdem die Daten gesammelt werden, können sie analysiert, bereinigt und für Informationsgewinnung genutzt werden. Vereinfacht gesagt, stellt das Internet der Dinge ein System von miteinander verknüpften Anlagen, Maschinen und Geräten dar. Anders als beim Social Internet, welches hauptsächlich von Menschen genutzt wird und eine Kommunikation von Person zu Person oder von Person zu Maschine herstellt, ist es beim Internet of Things. Hier findet die Interaktion in Form von Machine to Machine statt. Eine Steuerung von Benutzern ist hier nicht notwendig. Das erste Gerät, das mit IoT-Technologie vernetzt wurde, war ein Getränkeautomat. Dank IoT Anbindung konnte der Bestand vorhandener Getränke überprüft werden.

Welche Vorteile gibt es? 

Wie du dir wahrscheinlich schon denken kannst, bietet IoT eine Menge Vorteile – vor allem im Berufsleben und großen Unternehmen. Mit Hilfe von genannten Technologien werden einzelne Prozesse, bis hin zu großen Prozessketten, komplett automatisiert. Lange Kommunikationswege und großer Zeitaufwand bleiben erspart. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Maschinen auch unabhängig von Personen gesteuert werden können. Das bedeutet, dass Geräte und jegliche Anlagen ortsunabhängig gesteuert werden können, was eine Revolution bei der Wartung der Maschinen verkörpert.

Ist das IoT mit künstlicher Intelligenz zu vergleichen? 

Es scheint fast so, als wäre IoT die Ergänzung im Unternehmen, nach der wir alle vergeblich gesucht haben. Aber wie ist das Internet of Things mit künstlicher Intelligenz zu vergleichen? Konkret gesagt gibt es keine künstliche Intelligenz ohne IoT und kein IoT ohne künstlich Intelligenz. Klingt verrückt, ist aber so. Einwandfreies Machine Learning, wie es bei künstlicher Intelligenz der Fall ist, lässt sich ohne fortlaufenden Datenfluss nicht realisieren. Im umgekehrten Fall ist es so, dass das Internet der Dinge künstliche Intelligenz benötigt, um bei der Verarbeitung von Daten gewisse Muster zu erkennen.

Wer nutzt IoT? 

Gewiss denkst du dir nun, dass IoT nur eine gute Lösung für Produktionsbranchen oder Logistikunternehmen ist. Das ist nicht ganz richtig. Inzwischen ist das Internet der Dinge soweit verbreitet, dass es schwer fällt eine Branche zu nennen, die nicht auf IoT Technologie zurückgreift. Neben Transport und Logistik, dem Einzelhandel und der Produktion nutzen sogar das Gesundheitswesen und das Government IoT Lösungen. 

88 Prozent der befragten Unternehmen behaupten, dass sie weiterhin in IoT-Technologien investieren würden. Auch Erfahrungsberichte fallen durchaus positiv aus. Man spricht davon, dass IoT im Business nicht mehr wegzudenken ist und dass die Wachstumsrate erst seit dem Einsatz des Internet of Things in die Höhe geschnellt sei. Zusammengefasst, alles spricht für die Nutzung von IoT-Technologien. 

Da du dich jetzt bestimmt fragen wirst, wie man IoT zur Lieferkettenoptimierung nutzt, geht es direkt weiter.

Ständiger Datenfluss

Daten sollten am besten jederzeit und überall verfügbar und abrufbar sein. Besonders in großen Unternehmen mit viel Kommunikation fließen täglich unzählige Informationen in Form von Daten. Diese Daten an einen neutralen Ort zu transportieren, an dem sie schnell bereitgestellt werden können, ist mit großem Aufwand verbunden. Moderne IoT-Technologien schaffen hier jedoch Abhilfe. Mit dem Einsatz von intelligenten Sensoren werden Daten erfasst und weitergeleitet. So behältst du einen ständigen Überblick darüber, welche Produkte wann, wo und wie bearbeitet werden müssen. Nicht nur über Waren bist du dir somit immer im Klaren, auch ausstehenden Handlungen können eingesehen und erledigt werden.

Transparenz und Überwachung

IoT-Lösungen vernetzen Mitarbeiter, Abläufe und Daten über Geräte und Sensoren. Dadurch wird eine einmalige Transparenz in der Lieferkette kreiert. Heikle Prozesse können dadurch besser überwacht werden, beschädigte Ware kann schnell ausgetauscht werden, Informationen gelangen rechtzeitig in den Kommunikationsfluss und aufkommende Fehler können proaktiv beseitigt werden. In weiterer Folge bedeutet das mehr Aufträge fristgerecht angenommen und erfüllt werden können, was logischerweise mehr Wachstum mit sich bringt.

Reduktion von manuellen Prozessen

Um mehr Bestellungen termingerecht annehmen zu können wird mehr Personal benötigt. Dieser Glaubenssatz gehört schon lange der Vergangenheit an. Das Internet der Dinge und künstliche Intelligenz haben es sich zur Aufgabe gemacht Abläufe zu automatisieren und auf manuelle Tätigkeiten zu verzichten. Mit einer gut vernetzten IoT-Technologie ist es möglich, dass Maschinen und Anlagen einst händische Abläufe komplett übernehmen. Nicht nur, dass es so zu einem Personalersparnis kommt. Vielmehr können die Arbeiten in einem Bruchteil der Zeit im Vergleich zu manueller Bearbeitung erfolgen.

Nachhaltigkeit selbst in der Lieferkette 

Ja, richtig gehört. IoT-Lösungen machen es möglich, dass selbst die globale Lieferkette nachhaltig gestaltet wird. Viele große Unternehmen haben Lieferanten und somit Kommunikationswege auf der ganzen Welt verteilt. Rohstoffe sind ständig irgendwo unterwegs und weit entfernt davon zum Endprodukt verarbeitet zu werden. Viel zu viele unnötige Zwischenschritte sind Folge von langem Transport und zu wenig Kommunikation. Mit Hilfe des Internet of Things können diese globalen Schritte überdacht und verbessert werden. 

Das Internet der Dinge hat gezeigt was es kann. Durch intelligente Sensoren werden Abläufe in deinem Unternehmen vereinfacht, automatisiert und nachhaltiger gestaltet. Schlicht und einfach lässt sich sagen, dass IoT eine Revolution in der modernen Geschäftswelt eines besonderen Ausmaßes ist.

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