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Alessandro Constanzo, geschäftsführender Inhaber von Versicherungspartner Constanzo GmbH, hat bereits Erfahrungen in der digitalen Transformation sammeln können. In unserem heutigen DRS Interview verrät er uns, seine Tipps für mehr Digitalisierung im Unternehmen und warum für die digitale Transformation ein Experte zu Rate gezogen werden sollte.

Unternehmen: Versicherungspartner Constanzo GmbH

Mitarbeiteranzahl: 3

Interviewpartner: Alessandro Constanzo, geschäftsführender Inhaber von Versicherungspartner Constanzo GmbH

Hier findest du mehr zu Alessandro:

Website: https://www.vpcostanzo.ch/
Facebook: https://www.facebook.com/versicherungspartnercostanzo/
Instagram: https://www.instagram.com/versicherungspartner_costanzo/
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCI8Ihf8LxzltEOhsciXE6KA?view_as=subscriber
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/alessandro-costanzo-67684a158/?originalSubdomain=ch
Twitter: https://twitter.com/vpcostanzo

Jeder hat eine andere Vorstellung von Digitalisierung. Was bedeutet Digitalisierung für dich?

Für mich bedeutet Digitalisierung sichtbar als Kunde, Firma, Person und Dienstleister zu sein. Man sticht aus der Region hervor und kommt einfacher an Kunden. Meine Firma sitzt in einer sehr ländlichen Region, wo jeder jeden kennt und es viele Versicherungsvertreter gibt. Ich steche unter ihnen heraus, indem ich viel auf Social Media unterwegs bin und zum Beispiel regelmäßig Videos hochlade.

Wie genau sieht die Digitalisierung bei euch im Unternehmen aus? Arbeitet ihr nur digitalisiert oder auch noch analog?

Bei uns im Unternehmen ist das gemischt. Wir haben wir eine sorgfältig aufgebaute Website mit Landingpages, also mit verschiedenen Domains. Dazu sind wir sehr aktiv auf Facebook, Instagram, Youtube und LinkedIn und wenn ich Content produziere, dann poste ich es gleich auf allen Portalen. Ich arbeite da mit dem AIDA Prinzip und füge auch immer Hashtags unter dem Beitrag ein.

Der Kunde kann sich dann entweder auf den sozialen Medien, über die Werbeanzeige oder über die Website bei uns melden. Ich bekomme dann eine automatisch generierte E-Mail, dass sich der potenzielle Kunde bei mir gemeldet hat und über seine Versicherung reden will. Dann kann ich den Kunden kontaktieren und einen Termin für die Beratung ausmachen.

Mit welchen Tools arbeitest du im Alltag?

Um Bilder zu bearbeiten benutze ich Canva und Gimp. Gimp ist eine Art kostenlose Version von Photoshop, mit der ich völligst zufrieden bin, wenn ich mal kleinere Sachen bearbeiten muss. Für den Podcast benutze ich Anchor von Spotify. Für die Social Media Videos benutze ich ein Rode Mikrofon und für das Video benutze ich Diva und iMovie.

Was sind aus deiner Sicht die größten Chancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben?

Die größte Chance, die sich aus der Digitalisierung ergibt, ist ganz klar die Sichtbarkeit. Du stichst, im Zusammenhang mit der Digitalisierung, mit der Werbung raus. So werden auch Neukunden auf deine Firma und deine Dienstleistungen aufmerksam gemacht.

Mit der Digitalisierung ergeben sich auch schnellere Arbeitsabläufe. In der Pandemie sind zum Beispiel Zoom Calls sehr effektiv und nützlich. So kannst du und musst du mittlerweile Bewerbungsgespräche und Kundengespräche über Zoom halten, was vor 2 Jahren noch eher undenkbar war.

Worin liegen die größten Risiken, wenn ein Unternehmen die Digitalisierung verpasst?

Wenn man die Digitalisierung verpasst, dann besteht nicht mehr die Möglichkeit die Nummer 1 zu werden. Das bedeutet für mich konkret, dass der Kunde zu mir kommen muss, wenn er eine Versicherung zu den besten Konditionen braucht. 

Ohne die Digitalisierung hast du nicht mehr die gleichen Chancen wie andere große Unternehmen. Für mich stellt es auch ein Risiko dar, wenn Kunden sich über dein Angebot informieren möchten und dich über Google nicht finden. Das gehört heute zum Standard einer Firma. Du musst einfach online und über Social Media auffindbar sein.

Was ist der erste Schritt, um das Thema “Mehr Digitalisierung” in deinem Unternehmen voranzubringen?

Für mich war es am Anfang klar, Google, Facebook und Instagram für mein Unternehmen zu nutzen. Bei Google habe ich darauf geachtet, dass ich gute Bewertungen von meinen Kunden erhalte. Bei Instagram und Facebook war mir regelmäßiger Content wichtig.

Der nächste Schritt war bei mir dann das Thema Landing Page und Website. Hier versuche ich die Wörter und die Texte so zu formulieren, wie mir es von den Social Media Experten empfohlen wurde.

Was für Tipps hast du für Personen und Führungskräfte, die in ihrem Unternehmen eine digitale Transformation angehen wollen?

Man sollte sehr offen sein. Meiner Meinung nach, führt kein Weg mehr an der Digitalisierung vorbei. Als Verkäufer mache ich meine Geschäfte nicht über E-Mail oder über Zoom, sondern wenn ich vor Ort beim Kunden bin. Alle anderen Prozesse muss ich aber einfach digital abfertigen, weil es viel einfacher und schneller ist.

Der Mensch ist ein Bequemlichkeitstier und möchte keine Veränderung haben. Man sieht aber immer mehr, dass Leute mit einer offenen Einstellung gegenüber der Digitalisierung, weniger Probleme und Sorgen haben.

Man sollte keine Angst haben und sich einen Profi ins Boot holen, der sich mit Digitalisierung auskennt, wenn man Hilfe braucht.

Wie würdest du den Stand der Digitalisierung in der Schweiz bewerten?

Für mein Unternehmen hätte ich sicherlich noch 20-30% Möglichkeiten, mehr Digitalisierung voranzubringen. Die Frage dabei ist, wie hoch die Kosten und der Zeitaufwand für die Umstellung sind. Für die Schweiz finde ich, dass man im Vergleich zu anderen Ländern, noch etwas Aufholbedarf hat.

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