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Stoneberg It Recruitment

Duc Nguyen, CEO bei Stoneberg IT Recruitment GmbH, hat bereits Erfahrungen in der digitalen Transformation sammeln können. Die Stoneberg bietet Personaldienstleistungen, Recruiting und Headhunting im Bereich IT an.

In unserem heutigen DRS Interview verrät er uns, was aus seiner Sicht die größten Chancen sind, die sich aus der Digitalisierung ergeben und erzählt was Digitalisierung für ihn bedeutet.

Unternehmen: Stoneberg IT Recruitment GmbH

Mitarbeiteranzahl: 19

Interviewpartner: Duc Nguyen, CEO bei Stoneberg IT Recruitment GmbH

Hier findest du mehr zu Duc:

Website: https://stoneberg-it.de/
Facebook: https://www.facebook.com/StonebergIT
Instagram: https://www.instagram.com/wolfofstoneberg/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/duc-nguyen-06805b13b/

Jeder hat eine andere Vorstellung von Digitalisierung. Was bedeutet Digitalisierung für dich?

Für mich bedeutet Digitalisierung eine digitale Transformation vom klassischen Analogen mit Stift und Papier zu einer IT-basierten Infrastruktur mittels Daten.

Das Thema Digitalisierung ist bei uns jetzt nicht so das große Thema, weil wir eigentlich schon immer digitalisiert gearbeitet haben. Wir hatten in unserem Unternehmen keine Transformation in dem Sinne, weil unsere Prozesse schon automatisiert waren. So werden die Datensätze unserer Kunden bereits auf einem externen Speicher übertragen und automatisiert verarbeitet.

Wie genau sieht die Digitalisierung bei euch im Unternehmen aus? Arbeitet ihr nur digitalisiert oder auch noch analog?

Natürlich gibt es bei uns den einen oder anderen, der noch gerne mit Stift und Papier arbeitet, um sich Notizen zu machen. Diese Notizen sind aber auch über unser CRM System verfügbar und man hat auch die Möglichkeit darüber Telefonate auszuführen und aufzuzeichnen. Grundsätzlich laufen aber all unsere Prozesse digital ab.

Mit welchen Tools arbeitest du im Alltag?

Für die interne Kommunikation und Meetings nutzen wir Discord. Darüber halten wir unsere Besprechungen ab und nutzen dazu die Einladungslinks. Wir haben es auch mit Microsoft Teams versucht, haben uns aber letztendlich dagegen entschieden, da das System zu stark ausgelastet war und so oft abgestürzt ist. 

Slack war natürlich auch im Gespräch. Wir haben uns aus verschiedenen Gründen, unter anderem auch aus Kostengründen, dagegen entschieden. Discord bietet uns da einfach ein tolles Tool, mit dem man kostenfrei und simpel Meetings halten kann. Darüber hinaus können wir auch dort unsere Daten ablegen, den Bildschirm freigeben und so alles einsehen.

Was sind aus deiner Sicht die größten Chancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben?

Für uns war die Digitalisierung schon immer klassisch gewesen. Den Vorteil dabei sehen wir ganz klar in der Automatisierung. So können durch automatisierte Prozesse mithilfe von Tools, wie Linked Helper und Dux-Soup, Kosten- und Zeitersparnisse für mein Geschäft erbracht werden.

Das klassische analoge Arbeiten kennen wir eigentlich so gar nicht. Lieber nimmt man sich ein bisschen Geld in die Hand, um die Prozesse zu automatisieren, anstatt sich mehr Arbeit zu machen als nötig.

Worin liegen die größten Risiken, wenn ein Unternehmen die Digitalisierung verpasst?

Ohne eine Digitalisierungsstrategie verliert ein Unternehmen unheimlich viel Zeit. Stell dir mal vor, dass du 50.000 Karteikarten hast, die du auswerten musst. Wenn du diesen Prozess digitalisiert und die entsprechenden Datensätze angelegt hast, dann geht dieser Vorgang ganz schnell mit ein paar Klicks.

Andersherum steigert ein digitalisierter Prozess die Kundenzufriedenheit, wenn du zum Beispiel ein System wie Datev hast. Dort kannst du all deine Belege und andere Dokumente hochladen, womit der Steuerberater das möglichst schnell und effizient bearbeiten kann. Das größte Risiko was man hat, wenn man die Digitalisierung verpasst, ist der Verlust von Kunden und Umsatz.

Was wäre der erste Schritt, um das Thema “Mehr Digitalisierung” in deinem Unternehmen voranzubringen?

Wir haben am Anfang ganz klassisch die Excel Tabelle benutzt. Anstatt alles überhaupt niederzuschreiben und Kundenkarteien zu führen, haben wir die Kundendaten mit den Kundeninformationen und den Rahmenverträgen, in Excel hinterlegt.

Dann sind wir auf ein CRM System umgestiegen und konnten die Daten aus Excel schnell in das System importieren. Das war der erste Schritt in Richtung “mehr Digitalisierung”.

Was für eine Rolle spielt Kultur in der Digitalisierung?

Also kulturell bedingt, ist das Thema eigentlich gar kein Problem in unserem Unternehmen. Wir sehen einen Nutzen dabei, Personen aus verschiedenen Nationalitäten und Kulturen bei uns im Team zu haben. Wir reduzieren niemanden auf ihre Funktion, sondern sehen in der Person eher eine Persönlichkeit. Wir vermitteln Unternehmen und Menschen und sehen sie nicht bloß als beliebige Ware an. 

Wir entdecken Talente und suchen potentielle Synergien. Das hat mit der Digitalisierung zunächst wenig zu tun. Wir fragen über LinkedIn und über unsere anderen Operatoren sowohl männlich, weiblich als auch divers an und sehen in der Kultur bei uns im Unternehmen eigentlich kein Problem.

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