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Sten Bens

Sten Bens, Unternehmensinhaber von Sten Bens Coaching hat bereits Erfahrungen in der digitalen Transformation sammeln können. In unserem heutigen DRS Interview verrät er uns, was Digitalisierung für ihn bedeutet und erzählt uns, warum für die digitale Transformation ein Experte zu Rate gezogen werden sollte.

Unternehmen: Sten Bens Coaching

Mitarbeiteranzahl: 1

Interviewpartner: Sten Bens, Unternehmensinhaber von Sten Bens Coaching

Hier findest du mehr zu Sten:

Website: https://stenbens.de/
Facebook: https://www.facebook.com/benscoaching
Instagram: https://www.instagram.com/sten_bens/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sten-bens-401ba7154/

Jeder hat eine andere Vorstellung von Digitalisierung. Was bedeutet Digitalisierung für dich?

Digitalisierung bedeutet für mich in allererster Linie, online zu gehen. Das man seine Sales Prozesse und sein CRM schon digital abgebildet hat und das man sein Marketing darüber organisiert, hat man ja auch schon vorher gemacht.

Für mich besteht die Neuigkeit darin, dass ich darüber coache und mit dem Kunden darüber kommunizieren kann. So habe ich jetzt die Möglichkeit mit meinen Kunden über Videos zu arbeiten und das Ganze dadurch skalierbar zu machen.

Wie genau sieht die Digitalisierung bei euch im Unternehmen aus? Arbeitet ihr nur digitalisiert oder auch noch analog?

Ja, es gibt noch den analogen Teil, wenn ich mit meinen Kunden eine Reise plane. Zu Beginn sind die Kunden bei mir vor Ort. So kann ich sehen, wie sie atmen, wie sie sich bewegen und worauf sie schauen. 

Ich achte da auf die kleinsten Kleinigkeiten und ich spiele damit auch. Ich verändere die Temperatur des Raumes, indem ich kurz das Fenster öffne, was wiederum eine Veränderung der eigenen Physis immer bedeutet, wenn andere Luft kommt. Zur Not lasse ich mal ein Glas auf den Tisch kippen, sodass die Leute sich erschrecken. Das hilft manchmal, wenn Leute wirklich in ihren Gedanken feststecken.

Also ich brauche diesen einen Tag, wo ich mit den Menschen eng arbeite und danach können wir alles weitere online machen. Am Anfang kommen alle aber erstmal einen Tag hier her.

Mit welchen Tools arbeitest du im Alltag?

Ich arbeite vorrangig mit Zoom und Microsoft Teams, um mit meinen Kunden über das Coaching zu kommunizieren. Natürlich nutzen wir auch E-Mail Verkehr und meine Kunden können mir auch auf Whatsapp und Telegram schreiben. Dazu baue ich gerade ein Portal für meine Kunden mit Memberspot auf.

Was sind aus deiner Sicht die größten Chancen, die sich aus der Digitalisierung ergeben?

Ein Vorteil der Digitalisierung ist aus meiner Sicht auf jeden fall die Skalierbarkeit. So kann man durch Tools wie Memberspot sein Coaching und sein Geschäft skalieren. 

Eine weitere Chance ist natürlich auch die Erhöhung der Reichweite und so ganz neue Märkte zu erobern. Man wird ganz anders wahrgenommen und es erscheint erstmal günstiger. Man kann auch ohne Ende Geld ausgeben, aber man kann auch vieles selber starten, wenn man kreativ genug ist. Man sollte da erstmal viele Dinge testen und bis man da eine gewisse Größe erreicht hat, muss man auch ein bisschen bezahlen.

Man spart in aller erster Linie Zeit, indem man sich die Anfahrt und Aufbau spart. Also Tatsache ist auch, dass ich vorher Kunden hatte, die nur zu mir gekommen sind, wenn ihre Coaches nicht mehr weiter kamen. Dann haben sie mal jemanden extra aus Frankfurt, Dortmund oder Hamburg hier regelmäßig rüber fahren lassen. Jetzt ist es so, dass ich gerade die Kunden für jedes Problem gewinne. Das ist natürlich sehr schön, dass sie zurückkommen und sagen, dass man es dann doch ab jetzt online machen kann. Dann kommen die Kunden für einen Tag zu mir und den Rest kann man ja alles online weiterführen. Man ist also wirklich nicht mehr ortsgebunden.

Worin liegen die größten Risiken, wenn ein Unternehmen die Digitalisierung verpasst?

Der Markt bewegt sich einfach dorthin und alle müssen mitmachen, sonst wird man Kunden verlieren. Durch die Digitalisierung wird alles erreichbarer und wenn man es nicht schafft erreichbar zu sein, bleibt man nur regional. Das Überregionale verpasst man dann.

Was wäre der erste Schritt, um das Thema “Mehr Digitalisierung” in deinem Unternehmen voranzubringen?

Ich denke, man sollte sich zunächst mit den Rechnern und den Programmen selbst vertraut machen, um an ein gewisses Standard zu gelangen. Vielleicht braucht man dazu einen Experten an der Seite, der einem weiterhelfen kann, wenn man nicht mehr weiterkommt. Es ist einfach mühselig, sich für jedes Problem ein Erklärvideo anzuschauen und sich nochmal 10 Seiten durchzulesen. 

Ich bin davon überzeugt, dass man jemanden an der Seite braucht, der einen begleitet. Alles andere ist viel zu zeitaufwendig.

Was für Tipps hast du für Personen und Führungskräfte, die in ihrem Unternehmen eine digitale Transformation angehen wollen?

Das ist ein Sumpf. Du kannst dich darin verlieren und kaum vorwärts kommen. Du kannst mehr Geld sparen, wenn du dich mit Profis zusammen tust, da du wesentlich schneller voran kommst. 

Man weiß einfach vieles nicht und es dann selber nachzuschlagen ist auch sehr aufwendig. Es ist zu teuer, wenn da die eigene Zeit so vergeudet wird.

Was für eine Rolle spielt Kultur in der Digitalisierung?

Wir haben ja innerhalb von Unternehmen auch Kultur. Das beinhaltet den Umgang miteinander, welche Werte bedeutend sind, und Toleranz. Um Geschäfte zu machen muss man lernen, seinen Mitmenschen zu verstehen und da gibt es auch viele Unterschiede wenn man überlegt. Wie die Sprichwörter woanders gebraucht werden oder andere Wörter für eine Sache verwendet werden.

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