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Digitalisierungsstrategie Entwickeln

Ein Viertel der deutschen Unternehmen hat keine Digitalstrategie, so die Bitkom Research 2019 . Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle: Angst vor Veränderung, Unwissen, zu hohe Investitionshürden. Doch oft scheitert es schon daran, dass Firmen nicht wissen, wie sie eine Digitalisierungsstrategie entwickeln. Consulting kann helfen, den ersten Schritt zu gehen.

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Der Stand der digitalen Transformation

Immer wieder belegen neue Studien, dass deutsche Unternehmen noch deutlichen Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung haben. Konsens ist: Mehr als die Hälfte der Firmen könnte durchaus mehr machen, um in die digitale Zukunft zu gehen.

Das gilt vor allem für den Mittelstand. Ein Großteil der Unternehmen mit über 2000 Mitarbeitenden sieht sich selbst als digitalen Vorreiter, während die digitale Transformation in KMUs hinterherhinkt. Hier gibt es in vielen Fällen keine Digitalstrategie oder nur vereinzelte Versuche, den Wandel anzupacken. Jeder zwanzigste Betrieb mit weniger als 99 Mitarbeitenden habe sogar den Anschluss verpasst.

Trotzdem zeigt der Trend in die richtige Richtung. Laut Digitalisierungsindex 2019/20 der Deutschen Telekom steigen die Bemühungen, die digitale Transformation im eigenen Unternehmen zu gestalten, unabhängig von der Branche. Immerhin 44 % der Befragten sprechen sich in einer Studie der International School of Management und des Wirtschaftsprüfers PwC für den „Einzug der Digitalisierung in alle Lebensbereiche“ aus.

Wenn Sorgen im Weg stehen, geht es meist um die Transparenz. Datenschutz und Überwachung sind die Ängste, die am häufigsten zwischen Führungskräften und der Digitalisierung im Unternehmen stehen. Vor allem in Anbetracht der drei prognostizierten größten Trends der nächsten Jahre: Big Data, KI, Online-Bezahlung. Sind sensible Daten in diesen Bereichen gefährdet, wiegt der Schaden besonders schwer, so die Vermutung der entscheidenden Personen.

Brauchen Unternehmen eine Digitalisierungsstrategie?

Die kurze Antwort: Ja.

Das beweisen die Resultate von 2100 befragten Unternehmen im Digitalisierungsindex, die in den vergangenen Jahren bereits Erfahrungen mit der Transformation gesammelt haben. Die Auswirkungen sind statistisch nachweisbar:

  • In 40 % der Firmen ist der Absatz gestiegen.
  • Das liegt unter anderem an einem Anstieg an Neukunden in 45 % der Fälle.
  • 52 % der Betriebe konnte ihre Prozesse vereinfachen, etwa genauso viele die Qualität von Service und Produkten verbessern.
  • Ungefähr die Hälfte ist zufriedener als vor der Digital Business Transformation.

Interessant: Je höher der Digitalisierungsgrad, desto glücklicher sind die Unternehmen insgesamt. Deshalb gehen Wirtschaftsexperten davon aus, dass der Trend zu mehr Digitalisierung anhalten wird. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: Konzernen, die den Anschluss verlieren, droht der Niedergang.

Wie Deutschland seine Digitalisierungsstrategie entwickelt

„Das macht die IT“. In vielen Firmen ist es immer noch Aufgabe der EDV-Abteilung, sich um die Digitalisierung zu kümmern. Dabei sollte es vielmehr Chefsache sein. Denn wie die Beispiele zeigen, steckt deutlich mehr als die Technik in der digitalen Unternehmensstrategie – schließlich ist es tatsächlich eine Strategie, die allem zugrunde liegt.

Dennoch kümmern sich wenige Managerinnen und Manager direkt darum, den digitalen Fahrplan für die eigene Firma zu gestalten. Vielleicht aufgrund der vielen Unbekannten, die das relativ neue Phänomen mit sich bringt: Fachjargon, gewisse Unvorhersehbarkeiten bei der Durchführung der Transformation, eine „es läuft doch bisher alles gut“-Einstellung.

Hier kommt Consulting ins Spiel: 86% der Unternehmen lassen die digitale Strategie von externen Spezialisten entwickeln. Nur ein Bruchteil der Betriebe traut es sich selbst zu, Hand anzulegen.

Die Stufen der Digitalisierung

Ob es Vorteile bringt, die Strategie eigenständig zu erarbeiten, hängt auch vom Stand der Digitalisierung im jeweiligen Unternehmen ab – und wie man auf die bisherige Stufe gekommen ist. Vor allem der Mittelstand steckt in manchen Fällen noch auf einem niedrigen Niveau fest, weil Ressourcen für die nächsthöhere Ebene fehlen: Kapital für Investitionen, aber auch Fachwissen im Team.

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(Grafik: Stufen der Digitalisierung)

So ist die Hürde nicht so hoch, einfache EDV-Geräte zu beschaffen, die man auch von daheim kennt. Computer, Smartphones und auch soziale Medien oder virtuelles Rechnungswesen sind bereits im Alltag verankert.

Doch von der DSGVO, Automatisierung und sicheren Netzwerken haben die wenigsten KMUs genügend Wissen, um die Digitalisierungsstrategie auf einem höheren Niveau umzusetzen. Dementsprechend verweilt eine Mehrheit des Mittelstands auf einer mittleren Stufe. Um die komplexeren Themen anzugehen, hilft dann nur noch der Gang zum Unternehmensberater.

Das leistet die Unternehmensberatung

Was müssen Unternehmen tun, um die Digitalisierung erfolgreich zu bewältigen? „Dafür gibt es kein Schema X“, sagt Consultant Dr. Artur Schäfer, Gründer von der Unternehmensberatung DRS Solutions. Vielmehr ist es gerade das Ziel von Beratern, herauszufinden, welche Maßnahmen individuell für den Betrieb am besten sind.

Darum beginnt die Digitalisierungsberatung oft im gemeinsamen Workshop mit den Kunden. Hier gehen Führungskräfte und Consultancies auf die Suche nach dem Kern, der die Digitalstrategie bilden soll: Die Ziele und Visionen der Firma und wie sie sich in Zukunft verändern soll.

Doch das ist nicht nur Sache der Chefetage. Von einer umfassenden Digitalisierung sind schließlich alle Mitarbeitenden betroffen – in vielen Fällen noch mehr als das C-Level. Dementsprechend wichtig ist es, den Plan auch anhand ihrer Bedürfnisse zu entwerfen: Wo wünscht sich die Belegschaft einfachere Prozesse? Welche alltäglichen Probleme könnten mithilfe der Digitalisierung gelöst werden? Durch Mitarbeiterbefragungen können Unternehmensberater herausfinden, wie der neue Ansatz alle mit an Bord holt.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der ganz am Anfang der Strategie-Entwicklung steht, ist die Analyse des Markts. Dazu zählen der Fortschritt der Konkurrenz und das digitale Angebot, aber auch die Bedürfnisse der Zielgruppe. Digitalberater spüren Chancen auf, um an den Wettbewerbern vorbeizuziehen und neue Nischen zu erschließen. Dazu zählen auch innovative Geschäftsmodelle, wie etwa Sharing-Modelle per App in der Mobilitätsbranche.

So weit, so wirtschaftlich. Doch auch die technische Seite decken viele Unternehmensberatungen ab. Um Cyber Security, Automatisierung der Prozesse oder Datenanalyse zu meistern, kooperieren etablierte Beraterfirmen mit IT-Anbietern, die sich auf den Mittelstand fokussieren.

Am Ende steht ein Gesamtkonzept, das sich an der Unternehmenskultur ausrichtet und das Ökosystem um eine digitale Komponente erweitert, statt es komplett zu ersetzen. Und dieses Konzept sollte im letzten Schritt in die DNA aller Mitarbeitenden übergehen. Dafür bieten viele Unternehmensberatungen auch Schulungen für Führungspersonen und Angestellte an.

Digitalisierungsstrategie entwickeln mit DRS Consulting

DRS Consulting ist eine deutsche Unternehmensberatung mit Fokus auf digitale Transformation. Mit den langfristigen Partnern entwerfen die Berater Digitalisierungsstrategien, die Herausforderungen in Chancen verwandeln. In dauerhaften Kooperationen steht DRS Consulting auch bei der Durchführung der Maßnahmen zur Seite.

1 Comment

  1. Fantastic blog!

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